Holpriger Rückweg

No Comments

dresden

Liebe Leserin oder lieber Leser: Herzlich willkommen zu einem weiteren Blogeintrag!

Ich bin deine Martyna und ich möchte dir in diesem Eintrag von unserem vergangenen spontanen Wochenendausflug nach Dresden erzählen. Unser kleiner Markus war über das Wochenende bei seinen Großeltern in Hamburg. Vor kurzem zog mein ehemaliger Schulfreund Aleksander aus meiner Heimatstadt Lublin mit seiner Frau und seiner Tochter nach Dresden. Wir sahen uns lange nicht mehr und kamen durch seinen Umzug nach Deutschland wieder in Schreib- und Telefonkontakt. Sein Umzug liegt an der Versetzung nach Deutschland in seiner Tätigkeit als Architekt. So war dieser nicht besonders einfach. Einige bürokratische Hindernisse bereiteten ihm große Schwierigkeiten. Doch endlich ist nach einer langen Zeit alles geschafft und Aleksander und seine Frau Milena und Tochter Zofia können ihr neues Leben in Dresden starten. Seine Tochter besucht bald die dritte Klasse und muss sich ebenfalls an die neue Stadt gewöhnen. Das erinnert mich an meine eigene Vergangenheit! Da haben Zofia und ich einige Parallelen. Jedenfalls wurden mein Mann und ich in die neue Wohnung über das Wochenende eingeladen. Da unser Sohn Markus lernen und Hausaufgaben machen musste und nicht mitfahren wollte, blieb er bei seinen Großeltern in Hamburg.

frauenkirche dresden

Unsere Fahrt dauerte wenige Stunden. Wir sind am Freitagnachmittag aufgebrochen und waren zum Abendessen pünktlich in Dresden. Angekommen überraschte uns die wunderschöne Skyline der Stadt. Wir waren komplett begeistert von Dresden und freuten uns bereits darauf die Innenstadt zu besichtigen. Am selben Abend unterhielten wir uns prächtig mit Aleksander und seiner Frau auf ein Glas halb-trockenen Finca Villacreces Rotwein. Aleksander und ich sahen uns das letzte Mal vor etwa drei Jahren. Wir tauschten uns viel über den beruflichen Werdegang des Anderen aus. Dabei erzählte er mir von seiner Versetzung, Beförderung und dem Werdegang seiner angestrebten Karriere. Er wirkte beim Erzählen seiner Visionen und Träume sehr zuversichtlich und energiegeladen. Ich bemerkte die Leidenschaft dahinter und war während des Gespräches im Bann seiner Ziele gefesselt. Aleksander erzählte von seinen Zielen so überzeugend, sodass jeder im Raum still zuhörte. Einfach unglaublich! Seine Frau Milena war anfangs sehr still und zurückhaltend, entfaltete sich jedoch im Verlaufe des Gespräches immer mehr. Ich lernte sie bisher noch nicht persönlich kennen. Aleksander selbst kenne ich schon seit vielen Jahren aus der Schule. Doch von Milena hörte ich nur über Erzählungen am Telefon oder per Nachricht. Sie ist eine tolle Frau mit den gleichen Visionen wie ihr Mann. Sie selbst hat ihren Master in den Gesundheitswissenschaften. Insgesamt saßen wir mit den beiden an dem Abend eine lange Zeit.

Am kommenden Tag beschlossen Eric und ich in die Stadt zu fahren. Wir besichtigten die Frauenkirche in der Altstadt. Diese ist ein extrem schönes Bauwerk aus vergangener Zeit. Für mich war es sehr atemberaubend und spannend ein solches historisches Gebäude zu sehen! Ich hörte viele Geschichten über die Frauenkirche und sah bereits einige Bilder im Internet. Doch in der Realität ist sie deutlich schöner als auf den meisten Fotos. Daher schaue dir unbedingt dieses Barock-Bauwerk an, wenn dein Weg nach Dresden verschlägt. Ich kann es dir nur empfehlen, denn du musst es gesehen haben!

dresden bei nacht

Anschließend aßen wir in der Kunst Café Antik den Dresdner Sauerbraten. Im Großen und Ganzen war das Kunst Cafè Antik ein sehr schönes Ambiente. Es überzeugte uns mit einer leckeren Mahlzeit und freundlichem Personal. Im Anschluss danach besichtigten wir die Altmarktgalerie: Ein riesiges Einkaufszentrum! Zahlreiche Läden befanden sich in diesem Gebäudekomplex. Teilweise sehr viele Cafés im Obergeschoss und es gab zahlreiche Möglichkeiten Kleidung einzukaufen oder anderen Kleinkram sich zu besorgen. Wir kauften uns einige Weinflaschen im Weinkontor im Untergeschoss der Altmarktgalerie. Den richtigen Wein zu finden war sehr schwierig. Insgesamt standen Eric und ich dort etwa eine dreiviertel Stunde. Im Großen und Ganzen bot uns die Stadt einige tolle Möglichkeiten: Im Verlaufe des Tages waren wir am Fürstenzug, dem Goldenen Reiter, im Zwinger und sahen uns das Blaue Wunder an. Am Abend trafen wir uns mit Aleksander und seiner Familie in der Altstadt um noch italienisch zu essen. Am kommenden Tag ging es direkt nach dem Frühstück wieder nach Hause. Das Wochenende in Dresden bot uns neue Einsichten in die Stadt, der Kultur und den Menschen. Wir waren sehr zufrieden und stempeln dieses Wochenende als besonders schön und erfolgreich ab.

zwinger dresden

Auf unserem Rückweg holten wir aufgrund eines Nagels in einem kleinen Dorf einen Platten. Das war sehr ärgerlich und wir standen auch eine gewisse Zeit. Mit unseren Auffahrrampen PKW versuchten wir anfangs das Problem am Fahrzeug zu identifizieren. Später entdeckten wir das Problem am Reifen und mein Mann versuchte diesen zu flicken. Doch nach etwa einer halben Stunde gab er die Flickarbeiten und das Werkeln auf. An diesem Tag hatten wir besonders Glück. Denn der Nachbar eilte uns durch einen glücklichen Zufall zur Hilfe, nachdem er uns entdeckte. Er bemerkte unsere verzweifelten Blicke und anscheinend beobachtete er uns bereits eine gewisse Zeit. Wir erklärten ihm unser Problem. Er schaute sich den Reifen an, nickte einige Male und ging zu seiner Garage und verschwand für wenige Augenblicke. Nach einigen Minuten kam er mit einem professionellen Reifen-Flickzeug zurück und fing an am Reifen zu arbeiten. Zusätzlich stellte er den Reifendruck mit einer Akku Auto-Luftpumpe her und versicherte sich, dass das Fahrzeug auch ordentlich fährt. Dieser Mann rettete unseren Tag! Wir waren ihm unglaublich dankbar. Als Zeichen der Dankbarkeit übergaben wir ihm einer unserer neu gekauften Weinflaschen aus der Altmarktgalerie. Zum Glück lief unser restlicher Weg sehr angenehm und reibungsfrei. So endete unser Wochenendausflug dank unseres Helden doch noch gut. In Hamburg angekommen holten wir Markus bei seinen Großeltern ab. Er war sehr neugierig und fragte uns über unser Wochenende aus. Markus erzählte ebenfalls über seine tolle Zeit bei seinen Großeltern und möchte das nächste Mal unbedingt mitfahren.

Ich hoffe, dir hat der Beitrag gefallen und du konntest dir einen kleinen Eindruck von Dresden machen. Im Großen und Ganzen ist dies eine wirklich sehr schöne Stadt und unsere Zeit bei Aleksander und seiner Familie war sehr toll. Daher empfehle ich dir Dresden einmal in seine volle Pracht gesehen zu haben. Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit und begrüße dich gerne in einem weiteren Beitrag. Denk dran: Bleib positiv!

Deine Martyna

 

Categories: Uncategorized

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.